Bruno J. Nussbaumer

1969 im Frühling nach einem schweren Motorrad Unfall, ein Monat im Spital und 2 Monate zu Hause.In dieser Zeit wollte ich gerne wissen, warum mein Grossvater Alois Nussbaumer vom Eichli ins Thurgau kam. Das Eichli war ein kleiner Hof mit nur ca 5 Kühen.Der Vater von Alois war in der Ober Kreuzbuche als Senn beschäftigt.Alois machte dann eine Käserlehre in Rüti ZH mit einem Kolleg auch von Aegeri.

Danach gingen die „Gesellen“ auf die Wanderschaft bis ins Elsass und wieder zurück nach Basel. Alles im Pass verzeichnet. Von Basel dem Rhein nach bis nach Schaffhausen und weiter bis nach Arbon am Bodensee.Von hier dann „Südwärts“ in Richtung St.Gallen (Zug) Aber schon in Roggwil hatte Alois eine Anstellung als Käser gefunden, Käserei war im Schloss Roggwil. Hier in Roggwil in einem schönen Riegelhaus nicht weit von der Käserei hatte es noch eine ledige junge Frau Barbara Studer.Es gab eine Hochzeit in Berg SG, katholisch, Roggwil war Reformiert. Bald gab es 4 Kinder.Die Taufpaten bei den ersten 2 Kindern kamen aus dem Kanton Zug…vermutlich mit der Eisenbahn von Zug via Zürich Romanshorn.

1969 während der Unfallzeit sah ich per Zufall ein Inserat in der Schweizer Jllustrierten dass ein Berner Genealoge einen Mitarbeiter sucht für die Ostschweiz. Da ich im Frühling 69 während der Unfallzeit etwa 2-3mal in Oberägeri war in der Bürgerkanzlei und meine Nussbaumer direkten Vorfahren gesucht habe so war ich erfreut über das Inserat. Herr Reichen von Bern suchte einen Mitarbeiter für Forschungen in der ganzen Ostschweiz.Herr Reichen sagte, dass das eine Festanstellung sei, und nicht für Hobby, so bekam ich diese Arbeit bei Herr Reichen. Ich musste alle Forschungen in der ganzen Ostschweiz machen von Schaffhausen bis nach Chur und von St.Gallen bis Aarau.

Aus diesem Grund musste ich und meine Frau den Wohnort wechseln nach Höri b.Bülach. Fast alle Aufträge kamen aus den USA. Ich musste die Forschungen machen und meine Frau die Kartei Karten schreiben.Die Kartei ging an Herr Reichen und seine Sekretärin schrieb die Register Blätter für die Kunden. In dieser Zeit ging ich auch in Lesekurse für Alte Hand schriften. Ich besuchte 3 Winter Semester für diverse Schriften vom 16.Jh bis 1900. Um 1972 Umzug ins Elternhaus und ganzes Geschäft und Archiv von Herr Reichen übernommen. Ein ganzes Büro voller Karteikasten mit Tausenden Familien Karten von diversen Familien. Da ich aber kein Mitglied der Mormonen werden wollte, so kamen dann viel weniger Aufträge. Nun hatte ich eine gute Jdee. An der OFFA in St.Gallen hatte ich nun jeden Frühling einen Stand in einer Halle. Ein Werbestand hatte die Grösse von ca 6×3 Meter Nun gab es viele Aufträge für Stammbäume und Stammtafeln. Das konnte ich bis zum Jahr 2000 machen. Danach gab es strenge Vorschriften vom Eidg.Zivilstandsamt in Bern. Es gab keine Kantonale Bewilligungen mehr. Ich hatte dann noch Aufträge aber nicht mehr so viele wie vorher.

2010 Abreise nach Thailand, hauptsächlich wegen Gelenkschmerzen im Winter. Hier machte ich dann die Forschungen meiner Ahnen zum Hobby. Ich hatte sehr viele Kopien gemacht aus dem Bürgebuch und aus dem Familienregister. Auch viele Angaben aus den Zins Urbaren vom Kloster Einsiedeln ab 1417 bis zum Jahr 1649. Habe alle Aegeri Personen abgeschrieben. Seit 1991 hatte ich viele Angaben in meiner Aegeri Chronik gefunden. Wichtig waren auch die Jahrzeitbücher von 1536 und vom 17.Jh mit sehr vielen Beiträgen von Jahrzeit Stiftern. Genaueres über die Quellen siehe bei den Angaben „Quellen“. Für Ahnenforscher hier ein Typ: Die Forschung aus jetziger Zeit im Bürgerbuch machen bis ca 1600 und vorher unbedingt das Familienbuch der Pfarrei benutzen. Das Bürgerbuch ist eine Abschrift und beginnt erst bei 1530, das Familienbuch aber schon bei 1400.

Hoffe sehr dass viele Freude haben an dieser Aegeri Familien und Geschlechter Forschung. Wünsche viel Glück aber auch etwas Gedult.(Schnell schnell ist immer schlecht)

Beste Grüsse und alles Gute. Bruno J.Nussbaumer Feb.2017 zZ in Thailand aber nicht mehr so viele Jahre, event.max 1-2 Jahre. Dann Retour. nach Ch bjnussbaumer@gmail.com

Vielen Dank an die die guten Helfer, Tochter Alexandra und Saowalak für viele Hilfen hier. Dank auch an Darko den PC Spezialisten. Ebenso vielen Dank an die Helfer im Aegerital, besonders Josef Rogenmoser Böbi“ und seine Schwester Anna Marie.

Speziellen Dank noch an Herr R.Morosoli vom Staatsarchiv Zug.

18.Feb.2017 Bruno Josef Nussbaumer ehemals Genealoge oder Ahnenforscher.